Kletterpflanzen

Kletterpflanzen

 

In der Gärtnerei Wüstle finden Sie KletterpflanzenKletterpflanzen eignen sich zur Hintergrundgestaltung im eigenen Garten. Sie können so manche unansehnliche Ecke verdecken oder die Gartenbegrenzung optisch aufwerten. Zusätzlich bieten sie Windschutz, Schutz für Vögel und Nützlinge und beeinflussen das Mikroklima positiv.

 

Nicht alle klettern gleich

Für den richtigen und gesunden Wuchs muss man wissen, wie sich eine Kletterpflanzenart ausbreitet. Während die meisten Pflanzen viel Energie in ein stabiles Grundgerüst investieren, hat ein Teil der Pflanzen evolutionstechnisch eine andere Kletterstrategie entwickelt. Ihr Vorteil liegt darin, auf das energieintensive Grundgerüst zu verzichten und durch Ausbreitung auf Kletterhilfen schnell und viel Photosynthese treibendes Blattwerk zu errichten.

Ihr Nachteil liegt dabei in der benötigten Kletterhilfe. Ohne Sie ist ein Überleben nur Gärtnerei Würstle in Fürstenfeldbruckschwer möglich. Für die Kletterhilfe muss die Klettermethode bekannt sein. Schling- und Rankpflanzen z.B. Clematis benötigen Gerüste oder Spaliere. Selbstklimmer wie Wein klettern an fast jeder Oberfläche hoch.

 

Stark oder schwachwüchsig

Ist die Kletterart entsprechend ihrer Kletterhilfe ausgesucht, muss noch eine passende Pflanze für die eigenen Bedürfnisse gefunden werden. Muss nur wenig Fläche bedeckt werden, reicht eine schwachwüchsige nicht selbständig kletternde Pflanze, wie z.B. der Winterjasmin. Sollen zum Beispiel ganze Bäume bis in weite Höhen bedeckt werden, greifen Sie lieber auf starkwüchsige Selbstklimmer zurück. Wilder Wein wäre dafür geeignet. Auch sollten Sie sich überlegen, ob Sie eine immergrüne Art wählen oder ob Laubfall keine Rolle spielt.

 

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Pflegemaßnahmen

Kletterpflanzen benötigen kaum Pflegemaßnahmen. Die meisten sind sehr anspruchslos und wachsen auch ohne Hilfsmaßnahmen, sodass sich die Pflege mehr auf ihre Eingrenzung bezieht. Kräftige Triebe werden durch frühzeitigen Schnitt hervorgebracht und reduzieren damit die zukünftigen Schnittmaßnahmen deutlich.

Auch die frühe Erziehung ist wichtig. Mit jedem Jahr wird eine nachträgliche Erziehung aufwendiger. Für gewünschten Breitenwuchs sollten Sie die Triebe fächerförmig an einer Rankhilfe festbinden. Hat die Pflanze die gewünschte Form erreicht muss nur noch ein leichter Erhaltungsschnitt durchgeführt werden. Unterschieden wird dabei zwischen Pflanzen die am zweijährigen und am einjährigen Holz blühen. Am zweijährigen Holz blühende Pflanzen schneidet man direkt nach der Blüte. Das danach austreibende Holz blüht dann im nächsten Jahr wieder. Am einjährigen Holz blühende Pflanzen schneidet man am besten zu Beginn der Vegetationsperiode im Frühling.

 

Kletterpflanzen als Zierde und Schutz von Hauswänden

Kletterpflanzen sind im Garten mehr als nur Schmuck, richtig eingesetzt können schnell wachsende Kletterpflanzen unschöne Fassaden begrünen, das grüne Dach des Gartenhauses bilden oder karge Metallzäune in ein blühendes Spalier verwandeln.

 

Kletterpflanzen haben statt stützender Strukturen als Wuchsform eine Klettertechnik entwickelt. Sie können sich nicht selbst tragen, sondern finden an anderen Pflanzen, Hauswänden oder Klettergerüsten Halt. Aus etwa 90 Pflanzenfamilien gehören über 2500 Arten zur Lebens- und Wuchsform der Kletterpflanzen.

 

Kletterpflanzen als Bauwerksbegrünung schützen die Fassade vor unterschiedlichsten Witterungseinflüssen, wie Hagel, Regen und intensiver Sonneneinstrahlung. Während der Vegetationsphase bilden sie dem Wesen nach eine zusätzliche Fassadenschicht und gleichen dadurch die Temperatur zwischen Gebäude und Umgebung aus. Darüber hinaus bieten sie für Vögel und Insekten Schutz und Lebensraum.

 

Efeu ist der Klassiker unter den schatten liebenden Kletterpflanzen. Mit seinen Haftorganen, die wie kleine Wurzeln aussehen, erklimmt er Mauern und Wände. Auch Wilder Wein und Kletterhortensie klettern ohne Hilfe. Die Kletterrose benutzt ihre Stacheln, um sich zum Beispiel am Holz einer Pergola festzuhalten. Knöterich wächst extrem schnell und ist äußerst anspruchslos.

 

Kletterpflanzen, die mit ihren Stengeln und Trieben spiralförmig um Stangen oder Drähte herum wachsen, werden Schlinger oder Winder genannt. Für sie sind senkrechte Rankhilfen wie Spanndraht, Stützen und Pfosten oder auch Zaunlatten ideal. Auch eine Regenrinne reicht aus, um sich in große Höhen emporzuwinden. Beispiele sind der Blauregen mit seinen üppigen Blütentrauben und das den Halbschatten liebende Geißblatt. Neben mehrjährigen gibt es auch einjährige Kletterpflanzen, wie Schwarzäugige Susanne, Sternwinde und Prunkwinde.

 

Die egesa garten Empfehlung: Hausfassade vor Begrünung prüfen

Bei einer Fassade ist vor der Begrünung zu prüfen, in welchem Zustand sich die Hauswand befindet und wie tauglich die Wandkonstruktion ist. Denn nicht jede massive, glatte Wand kann die Lasten durch das Grün tragen. Auch können Putzfassaden mit marodem Putz von Kletterpflanzen weiter beschädigt werden. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem kompetenten Mitarbeiter im egesa garten Fachmarkt beraten. Intakte Außenwände können durchaus genutzt werden.

 

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