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Rasendünger

Der richtige Rasendünger

Gemüse- und Blumenbeete werden von Hobbygärtnern gerne und viel gedüngt. Daneben bleibt der Rasen oft unterversorgt. Rasenflächen benötigen ebenso wie andere Böden die regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen, um ein gesundes Wachstum und bleibendes sattes Grün zu fördern. Nährstoffmangel bei Rasenflächen führt dazu, dass der Rasen Lücken aufweist, von Krankheiten befallen wird und dass sich unerwünschte Unkräuter und Moose ausbreiten.

 

Grundsätzlich sollte die Grünfläche drei Mal jährlich mit einem speziellen Rasen-Langzeit-Dünger versorgt werden. Der Rasen benötigt neben Stickstoff ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Phosphat, Kali, Magnesium und Spurenelementen. Die rasenspezifische Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sorgt für eine trittfeste, sattgrüne und strapazierfähige Grasnarbe. Der Vorteil eines Langzeit-Düngers liegt in der kontinuierlichen Freisetzung der Nährstoffe über einen längeren Zeitraum. Diese Depot-Wirkung sichert prächtiges Wachstum und schützt gleichzeitig vor Überdüngung.

 

Bei Zierrasenflächen ohne große Beanspruchung reicht eine Düngung zwei Mal pro Jahr aus. Die erste Düngung mit Langzeitdünger wird zum Wachstumsbeginn im Frühjahr mit Beginn der Vegetationsperiode ausgebracht, die zweite Düngung folgt in den Sommermonaten Juli/August.

 

Rasen mit hoher Beanspruchung, wie Sport- und Spielrasen, wird drei bis vier Mal im Jahr mit Langzeitdünger versorgt. Je stärker die Nutzung der Rasenfläche ist, desto mehr Nährstoffe werden zum Regenerieren der Gräser benötigt.

 

Die stickstoffhaltige Düngung des Rasens im Frühling fördert gesundes und zügiges Wachstum und verhindert die Ausbreitung von Unkraut und Moos. Die zweite Düngung im Sommer erhöht die Widerstandskraft gegen Sommerhitze und Trockenheit.

 

Herbstdüngung – Kraft für den Winter

Mit der richtigen Herbstdüngung können Sie Ihrem Rasen das Überwintern leichter machen. Neben dem Stickstoff spielt im Herbst der Nährstoff Kalium eine sehr wichtige Rolle. Kalium stärkt die Zellwände und Pflanzenzellen. Es macht sie resistent gegenüber Frost und Pilzkrankheiten, z. B. dem Schneeschimmel. Weiterhin lagern gut mit Kalium versorgte Pflanzen mehr Nährstoffe in die Wurzeln ein als Gräser, die im September/Oktober zu wenig Kalium aufnehmen konnten. Die Gräser verfügen über mehr Reservekräfte für die anstrengende Winterzeit und ergrünen im Frühjahr besser und schneller.

 

Zu vermeiden ist im Herbst eine Düngung mit einem stickstoffbetonten Dünger. Dieser würde lediglich zu einem starken oberirdischen Wachstum führen. In der Folge sind die Pflanzenzellen weich und bieten Pilzkrankheiten einen idealen Nährboden.

 

Die egesa garten Empfehlung: Rasenflächen auf sandigem Boden

Ein Tipp für Rasenflächen mit sandigem Bodenaufbau: Diese Böden besitzen keine Bindestellen für Kalium. Somit wird es bei Niederschlägen vermehrt ausgewaschen. Daher ist die kaliumbetonte Herbstdüngung besonders wichtig. Zusätzlich zum hohen Kaliumgehalt enthält speziell der Herbstdünger das einzigartige Langzeitkalium, welches die Gräser über viele Wochen mit Kalium versorgt und es sicher vor Auswaschung schützt.

 

Herbstrasendünger erhalten Sie in Ihrem egesa garten Fachmarkt, z. B. von den Markenherstellern: Cuxin, Neudorff, Compo und Chrysal.

 

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