
Rosen – majestätische Schönheiten

- Rosenblüte in Nahaufnahme

- Rose Bluetenknospe apricotgelb gefuellt

- Rose mit weißer Blüte

- Rosenstämmchen

- Rosa Climbing (Kletterrose) rot
Von Edelrosen über Beetrosen bis hin zu Strauch- und Kletterrosen
Rosen gelten als die Königinnen der Blumen, die rote Rose ist nach dem Herz eines der stärksten Symbole für Liebe und Zuneigung. Typisch für Edelrosen ist die ausdrucksvolle, einzeln stehende Blüte mit intensivem Duft. Edelrosen blühen den ganzen Sommer lang, wenn verblühte Blumen stets entfernt werden.
Neben Edelrosen können Rosen-Hochstämmchen, Strauch- oder Kletterrosen zum Blickfang werden. Beliebt sind Beetrosen, Zwergrosen und Bodendeckerrosen, die sich für die Bepflanzung größerer Flächen eignen.
Rosen wünschen einen sonnigen Platz in vollem Licht. Sie gedeihen am besten in tief gelockerten, lehmig-nährstoffreichen Böden. Nasse und kalte Standorte sind zu vermeiden.
Rosen sind am besten einzeln oder bundweise (wurzelnackt) einige Stunden in ein Wasserbad zu legen. Bei Containerrosen ist dies nicht nötig, aber empfehlenswert. Vor der Pflanzung schneiden Sie die Triebe auf etwa 20 cm Länge zurück. Strauchrosen lassen Sie etwas länger. Das Ende der Wurzeln bei Rosen ohne Container bitte ebenfalls frisch anschneiden. Zum Einpflanzen der Rosen heben Sie eine große Pflanzgrube aus, damit die Wurzeln ausgebreitet in den Boden kommen. Wichtig ist, dass die Veredelungsstelle etwa 5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Beim Pflanzen ist das Einschlämmen der Wurzel besonders wichtig. Das Pflanzloch wird mit Pflanz- oder Rosenerde gefüllt.
Die richtige Düngung für eine lange Blütenpracht
Die erste Düngergabe wird frühestens im Frühjahr ausgebracht. Stickstoff sollte nur während der Wachstumsperiode von März bis Juni gegeben werden. Bei Rosen ist es sinnvoll, die Blütenpracht zu fördern. Ein spezieller Rosendünger beinhaltet alle notwendigen Nährstoffe. Spätestens ab August sollte nicht mehr gedüngt werden.
Winterschutz für Ihre Rosen
Die meisten Rosensorten sind nicht vollkommen frosthart. Vor allem die empfindliche Veredelungsstelle und die Triebbasis sollten vor Kälte und auch vor Wintersonne geschützt werden. Die wichtigste Maßnahme zum Winterschutz ist das Anhäufeln der Zweigbasis mit Erde. Bedecken Sie die oberirdischen Teile der Rose etwa 15 bis 20 Zentimeter hoch. Auf die herausragenden Triebe legen Sie zusätzlich Tannen- oder Fichtenreisig.
Beetrosen werden zusätzlich im Spätherbst auf 40 - 50 cm zurückgeschnitten. Anschließend werden diese mit einer Lage Tannenreisig abgedeckt. Bei Hochstammrosen können Sie auch Vlies verwenden.
So schneiden Sie Ihre Rosen richtig
Wenn im Frühjahr nicht mehr mit Frost zu rechnen ist (ab Mitte April), werden die Rosen abgedeckt. Alle Arten von Buschrosen werden dann bis auf 15 - 20 cm zurückgeschnitten. Die Kletter- oder Strauchrosen bekommen nur einen Rückschnitt um ungefähr ein Viertel. Vom Grundsatz her müssen Kletter- und Strauchrosen gar nicht geschnitten werden.
Die egesa garten Empfehlung:
Vorbeugender Pflanzenschutz für Rosen
Wenn sich beim Gießen Ihrer Rosen das Benetzen des Laubes nicht vermeiden lässt, sollten Sie die Rosen nur morgens gießen. Bleiben die Rosenblätter nach einem abendlichen Guss über Nacht nass, steigt die Gefahr für Blattkrankheiten. Trockenes Laub in den kühlen Nachtstunden ist für Rosen vorbeugender Pflanzenschutz.
