
Grünpflanzen für Ambiente und gesundes Raumklima

- Spathiphyllum weiß (Einblatt)

- Crassula Hottentot

- Strelitzia orange (Paradiesvogelblume)

- Citrus myrtifolia Chinotto Blüten

- Orchidee pink-weiß
Dekorative Zimmerpflanzen: Von A wie Azalee bis Z wie Zyperngras
Es ist erwiesen, dass bereits ein kurzzeitiger Aufenthalt im Grünen die Stimmung aufhellen kann. Die Farbe Grün allgemein ist die Farbe des Lebens, der Pflanzen und des Frühlings. Grün wirkt beruhigend und harmonisierend. Daher sind Blüh- und Grünpflanzen in der Wohnung wertvolle Gestaltungsobjekte, die ganz nebenbei für ein gesundes Raumklima sorgen. Bei aufmerksamer Pflege bedanken sich die Pflanzen mit gutem Wachstum und toller Blütenpracht.
Die Pflege Ihrer Zimmerpflanzen
Im Wesentlichen sind drei Faktoren bei Zimmerpflanzen zu berücksichtigen: Licht, Wasser und Wärme. Blühpflanzen brauchen in der Regel mehr Licht als Blattpflanzen (Grünpflanzen) und buntblättrige Pflanzen wiederum mehr als reine Grünpflanzen. Pflanzen, wie Aralie, Gummibaum, Grünlilie, Farne, Efeu und Drachenbaum benötigen weniger Licht. Einen eher sonnigen Standort bevorzugen Zimmerpflanzen, wie Hibiskus, Yucca, Ananas und Kakteen.
Die meisten Pflanzen lieben frische und feuchte Luft. Oft sind die Blätter ein Indiz dafür, wie hoch der Luftfeuchtebedarf der Pflanze ist. Pflanzen, die große und weiche Blätter haben, wie Farne, Palmen und Orchideen bevorzugen eine Luftfeuchte von ca. 60 Prozent. Bei zu trockener Luft hilft ein Wasserverdunstungsgefäß, welches neben den Pflanzen aufgestellt wird oder regelmäßiges Besprühen der Pflanzen.
In der Regel lieben die Zimmerpflanzen Raumtemperaturen zwischen 18 und 22°C. Tropische Gewächse, wie Orchideen sollten nicht unter 20°C gehalten werden.
Bei der Auswahl der Zimmerpflanzen ist zu beachten, in welchem Raum die Pflanze später stehen soll. Für das Büro kommen robuste und pflegeleichte Pflanzen in Betracht, die nicht täglich gegossen werden müssen. Pflanzen, die hohe Luftfeuchte lieben, sind in der Küche oder im Bad gut untergebracht. In Schlafzimmern sollten keine Pflanzen stehen, die stark duften oder große Blätter haben.
Das Gießen der Blüh- und Grünpflanzen
Überschüssiges Gießwasser sollte man nie im Untersetzer oder Übertopf stehen lassen. Wenn Pflanzen zu reichlich gegossen werden, welken sie in der Regel. Die Wurzeln erhalten durch die stehende Nässe nicht mehr genügend Sauerstoff, faulen und sterben ab. Manche Pflanzen, wie Farne oder Azaleen sind für ein gelegentliches Tauchbad dankbar. Der Gießrhythmus hängt von der Raumtemperatur, der Jahreszeit und der Pflanze selbst ab. Als Faustregel gilt: Gegossen wird, wenn das Erdreich abgetrocknet, aber nicht ausgetrocknet ist. Zum Gießen kann weiches Leitungswasser, Regenwasser oder filtriertes Wasser verwendet werden. Hartes Leitungswasser vertragen manche tropische Pflanzen wie Orchideen, Tillansien, Bromelien oder Carnivore nicht.
Nährstoffe für gesundes Wachstum
Zimmerpflanzen-Dünger wird in flüssiger, fester oder gepresster Form als Düngestäbchen angeboten. Der Umfang der Düngergabe und deren Häufigkeit richtet sich nach den spezifischen Ansprüchen der jeweiligen Pflanze. Zimmerpflanzen, die sich in einer Blüh- und Wachstumsphase befinden, sind für regelmäßige Düngergaben dankbar. Viele Pflanzen haben in der kalten Jahreszeit eine Wachstumspause oder Ruheperiode und benötigen deshalb in dieser Zeit weniger Dünger.
Zeit fürs Umtopfen der Zimmerpflanzen
Junge Zimmerpflanzen sollten wegen des starken Wachstums jährlich umgetopft werden. Ältere Pflanzen werden alle 2 bis 3 Jahre umgetopft. Grundsätzlich gilt: Wenn die Wurzeln aus dem Topf heraus wachsen, ist es an der Zeit, den Topf und das Substrat zu wechseln.
Verwenden Sie zum Umtopfen spezielle Zimmerpflanzenerde (Grün- oder Blühpflanzenerde, Blumenerde). Kulturen, wie Orchideen oder Kakteen benötigen spezielle Erde. Vor dem Einpflanzen wird eine Tonscherbe oder ähnliches für die Drainage über das Topfloch gelegt. Die Erde ist rund um den Ballen zu füllen. Dann ist die Erde anzudrücken und gut zu wässern. In den ersten Wochen ist auf eine zusätzliche Düngergabe zu verzichten, weil viele handelsübliche Substrate bereits gedüngt sind.
In Tontöpfen benötigen die Pflanzen mehr Wasser, können aber besser „atmen“ und sind weit weniger klimatischen Schwankungen ausgesetzt. Der Tontopf sollte vor dem Pflanzen in Wasser gelegt werden, damit der Ton der Pflanze nicht das Wasser entzieht. Der Kunststofftopf ist gegenüber dem Tontopf leichter.
Statt in Erde können die Pflanzen auch in Hydrokultur oder Seramis stehen. Hydrokultur heißt, dass die Zimmerpflanzen in Tonkügelchen (Granulat) gepflanzt werden, die biologisch neutral und salzarm sind. Wenn sie eine in Erde gewachsene Pflanze auf Hydrokultur umstellen, muss der Wurzelballen frei von Erde gewaschen werden. Beim Umtopfen in Seramis wird der Erdballen der Pflanze erhalten. Wichtig ist, dass das neue Gefäß deutlich größer ist als das alte. Das Verhältnis von etwa 1/3 Erde und 2/3 Pflanzboden ist die beste Vorraussetzung für ein ideales Gedeihen. Seramis besteht aus gebranntem, porösem Ton.
Bei Zimmerpflanzen kann es wegen zu hoher Luftfeuchte, zu geringen Lichtverhältnissen oder zu hoher Raumtemperatur bzw. zu trockener Luft zum Schädlingsbefall (Spinnmilben- oder Läusebefall) kommen. Mit entsprechenden Pflanzenschutzmitteln lässt sich dem entgegen wirken. Befallene Blätter sind zu entfernen.
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